
Fragen und Antworten
Unser Service. Ihre Wärme. Ihre Sicherheit.
Wertvolle Informationen rund um Ihren Ofen
Das hängt von Ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab. Möchten Sie langanhaltende Strahlungswärme, schnelle Wärme, einen hohen Bedienkomfort oder steht für Sie vor allem die Atmosphäre des Feuers im Vordergrund?
In einem persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam heraus, welche Feuerstätte am besten zu Ihrem Zuhause und Ihren Heizgewohnheiten passt.
Verwendet werden sollte ausschließlich naturbelassenes und ausreichend getrocknetes Brennholz. Besonders geeignet sind Harthölzer wie Buche, Esche oder Eiche. Lackiertes, behandeltes oder beschichtetes Holz darf nicht verbrannt werden. Wir bieten auch Holzbrikettes zum Verkauf an.
Jede Feuerstätte die mit Holz, Gas oder Pellets betrieben wird, benötigt eine geeignete Abgasanlage. Wir bieten mit Elektrokaminen und Ethanol-Kamine auch alternativen an, die keinen Schornstein benötigen.
Wir empfehlen, bereits bei der Planung eines Neubaus einen Schornstein vorzusehen. Auch wenn Sie zunächst keinen Ofen planen, sind Sie dadurch flexibel in der Zukunft und schaffen sich die Möglichkeit, jederzeit einen Ofen nachzurüsten.
Der Ideale Zeitpunkt für die Planung eines Kachelofens, Heizkamins oder Pelletofens ist bereits in der frühen Planungsphase des Neubaus. Je früher die Feuerstätte berücksichtigt wird, desto besser lässt sich Ihr Projekt in das Wohnkonzept integrieren.
Von der ersten Beratung bis zu einem ersten Entwurf vergehen meist nur wenige Tage. Bis zur fertigen Planung dauert es wenige Wochen, abhängig von Projektumfang und Abstimmungsbedarf. Hiebei wird Ihr Ofen mit modernen CAD–Programmen visualisiert.
Ja bei einer Besichtigung können wir optimal auf Ihre Wohnsituation eingehen. Gleichzeitig können wir die baulichen Gegebenheiten prüfen und wichtige gesetzliche Anforderungen, insbesondere im Bereich Brandschutz, Schornsteinanschluss und Sicherheitsabstände, frühzeitig berücksichtigen.
Ja, viele unserer Projekte entstehen in bestehenden Wohnhäusern und können problemlos nachgerüstet werden. Sollte noch kein Schornstein vorhanden sein, können nachträglich Außenschornsteine aus Edelstahl montierte werden. Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten und vermitteln bei Bedarf einen erfahrenen Partnerbetrieb für den Schornsteinbau.
Nein, die Installation von modernen Einzelraumfeuerstätten führt nicht automatisch zum Verlust von Fördermöglichkeiten. Gerade in Kombination mit einer Wärmepumpe kann eine Einzelfeuerstätte sinnvoll in das Energiekonzept integriert werden. Im Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (KFN 297)“ sind mit Biomasse betriebene Einzelraumfeuerstätten, wie beispielsweise Kaminöfen oder Kachelöfen, weiterhin zulässig, sofern sie nicht zur Deckung der erforderlichen Heizlast angesetzt und nicht in der Energiebilanz des Gebäudes berücksichtigt werden.
Ja, ein Ofen und eine Wärmepumpe ergänzen sich hervorragend. Während die Wärmepumpe die Grundversorgung des Hauses übernimmt, sorgt ein Ofen für zusätzliche Wärme an kalten Tagen. Da die Effizienz einer Wärmepumpe bei sehr niedrigen Außentemperaturen abnimmt, kann ein Ofen das Heizsystem gezielt entlasten und für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen.
Durch einen wasserführenden Ofen kann die Wärmepumpe sogar entlasstet werden.
Ob ein alter Ofen ausgetauscht werden muss, hängt vom Baujahr und den geltenden gesetzlichen Vorgaben ab. In vielen Fällen ist auch eine Modernisierung, beispielsweise durch den Austausch des Heizeinsatzes, möglich. Gerne prüfen wir Ihre Anlage und beraten Sie zu den besten Optionen. Lassen Sie uns hierzu Bilder, das Baujahr und ein Foto des Typenschildes per E-Mail zukommen.
Der Schornsteinfeger spielt eine wichtige Rolle für den sicheren und effizienten Betrieb Ihrer Feuerstätte. Bereits vor der Installation sollte er in die Planung einbezogen werden, um die Eignung des Schornsteins und die geltenden Vorschriften zu prüfen. Vor der ersten Inbetriebnahme erfolgt die vorgeschriebene Abnahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Auch danach sorgen regelmäßige Kontrollen, Reinigungen und gegebenenfalls Messungen dafür, dass Ihr Ofen sicher und ordnungsgemäß betrieben werden kann.
Kachelofen
Je nach Planung können mehrere Räume mit einbezogen werden.
In der Regel reichen ein bis zwei Abbrände pro Tag aus.
Ein Kachelofen eignet sich besonders für langanhaltende Strahlungswärme. Ein Heizkamin überzeugt durch eine große Feuersicht und eine schnelle Wärmeabgabe. Welche Lösung besser zu Ihnen passt, hängt von Ihren persönlichen Anforderungen ab.
Grundofen
Der Grundofen besitzt größere Speichermassen und gibt seine Wärme besonders langsam und gleichmäßig ab.
Diese Art von Wärmeabgabe ähnelt der natürlichen Wärme der Sonne. Strahlungswärme erwärmt nicht die Luft, sondern Menschen, Möbel und Wände direkt. Dadurch entsteht ein angenehmes Wohnklima mit hoher Behaglichkeit.
Heizkamin
Ein Heizkamin wird individuell geplant und gebaut während ein Kaminofen als fertiges Gerät in Ihren Wohnraum aufgestellt wird.
Ja, durch spezielle Speicher kann die Wärmeabgabe verlängert werden.
Eine verrußte Kaminscheibe entsteht häufig durch zu feuchtes Brennholz, eine unzureichende Luftzufuhr oder eine zu niedrige Verbrennungstemperatur. Verwenden Sie ausschließlich gut getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von unter 20 % und achten Sie auf eine ausreichende Luftzufuhr. Auch die richtige Anordnung des Brennholzes und regelmäßiges Reinigen des Ofens helfen dabei, Rußablagerungen zu reduzieren und für eine klare Sicht auf das Feuer zu sorgen.
Pelletofen
Ein Pelletofen wird mit kleinen, gepressten Holzpellets betrieben. Diese werden über eine Förderschnecke automatisch vom integrierten Vorratsbehälter in den Brennraum transportiert und dort kontrolliert verbrannt. Die Zündung erfolgt elektrisch, während die Pelletzufuhr und Luftzufuhr automatisch reguliert werden. So sorgt der Pelletofen für eine effiziente und gleichmäßige Wärmeabgabe. Die gewünschte Raumtemperatur lässt sich bequem über eine Steuerung einstellen. Viele Modelle können zudem per App oder Fernbedienung bedient werden.
Ein Pelletofen vereint den traditionellen Kaminofen mit neuster Technologie und hohem Bedienkomfort. Ein Pelletofen kann automatisch gezündet werden, Heizzeiten können programmiert werden und viele Modelle können per Smartphone gesteuert werden.
Mit RIKA Multiair können bis zu 3 Räume beheizt werden. RIKA Multiair ist für viele Modell verfügbar.
Ein Kachelofen bietet traditionelle Holzfeueratmosphäre und langanhaltende Speicherwärme. Ein Pelletofen überzeugt durch hohen Bedienkomfort mit automatischer Steuerung und programmierbaren Heizzeiten.
Nein, moderne Geräte arbeiten sehr leise und eignen sich problemlos für Wohnräume.
Eine kleine Reinigung sollte je nach Nutzungsintensität ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden. Die umfangreichere Reinigung sowie die Wartung erfolgen gemäß den Vorgaben des jeweiligen Herstellers. Durch eine regelmäßige Wartung bleiben Sicherheit, Effizienz und die Lebensdauer Ihres Pelletofens dauerhaft erhalten.
Technik erklärt
Eine Abbrandsteuerung regelt die Verbrennungsluft automatisch und sorgt für eine effiziente Verbrennung. Dadurch wird der Brennstoff effizient genutzt, die Emissionen reduziert und der Bedienkomfort erhöht.
Ein Unterdruckcontroller überwacht kontinuierlich den Luftdruck im Aufstellraum der Feuerstätte. Entsteht durch eine Lüftungsanlage, Dunstabzugshaube oder ähnliche Geräte ein unzulässiger Unterdruck, schaltet der Unterdruckcontroller diese automatisch ab. Dadurch wird verhindert, dass Rauchgase aus der Feuerstätte in den Wohnraum gelangen und die sichere Nutzung des Ofens gewährleistet bleibt.
Eine Drosselklappe reguliert den Schornsteinzug und sorgt dafür, dass die Wärme möglichst effizient genutzt wird. Sie ist als manuelle oder motorisch gesteuerte Ausführung erhältlich. Die motorische Variante arbeitet automatisch und kann mit einer Ofensteuerung kombiniert werden.
Ein raumluftunabhängiger Ofen bezieht die Verbrennungsluft von außen und nicht aus dem Wohnraum. Dadurch eignet er sich besonders für moderne, dichte Gebäude und Häuser mit Lüftungsanlagen.
Bei einer Rostfeuerung liegt das Brennholz auf einem Rost. Die Verbrennungsluft wird überwiegend von unten durch den Rost zugeführt, während die Asche in den darunterliegenden Aschekasten fällt.
Bei einer Holzbrandfeuerung verbrennt das Holz direkt auf dem Feuerraumboden ohne Rost. Die Verbrennungsluft wird gezielt von der Seite oder von oben zugeführt, wodurch eine besonders ruhige Verbrennung ermöglicht wird.
Beide Systeme haben ihre Vorzüge. Welche Variante für Ihre Feuerstätte geeignet ist, hängt von der Ofenart, dem Heizverhalten und den gewünschten Eigenschaften ab.